ist es her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Viele Gründe sind hierfür verantwortlich, auf die “schlimmsten” kann/darf ich mal wieder nicht eingehen.
Der heutige Eintrag ist hauptsächlich aus dem Grund, dass ich mal wieder etwas Kleines, Nettes (für mancheN vielleicht bereits Bekanntes): ich experimentiere viel in letzter Zeit. Und das nicht nur was kochen und backen angeht. Alles, was mit Ernährung zu tun hat fasziniert mich sehr derzeit. Daher kam ich heute auf eine Idee: Kaffee mit Zimt aufbrühen. Klingt komisch? Für mich zunächst auch. Aber da ich gelesen habe, dass es Kaffee-Fertigmischungen mit Kardamom gibt (und ich diesen bislang noch nirgends zu einem “ordentichen” Preis entdeckt habe) wollte ich mal in eine neue Geschmacksrichtung gehen. Und ich muss/darf schreiben: das schmeckt (mir) richtig gut! Ist nichts für jeden Tag (denke ich mal; die Gefahr, dass man es “über” bekommt scheint mir recht hoch zu sein), aber hin und wieder ein kleines Geschmackserlebnis tut jeder/jedem gut. Einfach ein bisschen Zimt-Pulver zwischen das Kaffeepulver, Maschine an und genießen. Solltet ihr mal ausprobieren.
Ansonsten war im letzten Jahr recht viel los. Alte Freunde sind ehemalige Freunde, ehemalige Freunde sind “neue” (“Wieder da”-) Freunde, Arbeit ist immer noch die gleiche (mit den gleichen Problemchen), ich mache nahezu alles wie 2010. Mit einer Ausnahme: ich mache seit ein paar Monaten “Schlank im Schlaf“. Ich musste mich anfangs sehr umstellen (abends keine Kohlenhydrate war das schwierigste), aber ich mache das nun seit geraumer Zeit und bin zufrieden. Morgens freue ich mich auf mein Frühstück (endlilch wieder Müsli
), abends gibt es meist eine Kleinigkeit mit/aus Eiweiß. Hinzu kommt, dass ich (ich behaupte: dadurch) bewusster und biologischer einkaufe. Ich achte mehr darauf, woher die Sachen kommen, die ich zu mir nehme (Bio) – das ist nicht nur gut für’s Gewissen. Wenn ich es jetzt noch schaffen würde, wieder mit dem Sport anzufangen wäre das das “i-Tüpfelchen” – aber dazu bin ich derzeit viel zu erschlagen. Durch meine wechselnden Schichten kann ich mich einfach nicht in ausreichendem Maße an regelmäßige Essenszeiten halten (die Pausen zwischen den Mahlzeiten sind hingegen kein Problem – da mache ich oft sogar größere).
Mattigkeit ist momentan mein größtes Problem. Ich schaffe es (gefühlt) tagsüber kaum die Treppen hoch, kann nachts auch nicht mehr richtig schlafen. Woran das nun im Einzelnen liegt kann ich schlecht sagen. Ich denke mal, dass es eine Kombination aus Wechselschicht, schlechter(er) Arbeitsumgebung, Stress und Aufregung ist. Alles zusammen führt dazu, dass ich nicht da bin, wo ich sein könnte und auch will. Ändern kann ich nicht wirklich was daran, obgleich ich mir im Klaren darüber bin, dass ich es (schon längst) angehen sollte. Rausreden kann ich mich insoweit, als dass ich nicht allein die Schuld daran trage, beruflich nicht dort zu sein, wo ich mich (wenn ich ehrlich bin) sehe. Ich schaue mich unregelmäßig nach Alternativen um, frage auch meinen Arbeitgeber nach anderen Möglichkeiten, aber die Grundvoraussetzungen sind einfach schlecht. Naja, wollen wir einfach mal hoffen, dass ein großer Batzen Geld vom Himmel fällt und ich (zumindest teils) meine Sorgen los werde
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