Was soll ich sagen? Auf der einen Seite bin ich heilfroh, dass ich die Verantwortung (und den damit verbundenen Stress) los bin – auf der anderen fehlt mir der Teamleiter-Job. Nicht das teamleitende, aber das organisatorische dahinter und drum herum. Tabellen, Statistiken und Planungen – das habe ich immer gerne gemacht und würde es auch gerne weiter machen – aber da das nun mal direkt mit dem teamleitenden (also dem personellen) zusammenhängt ist das wohl passé. Wenn ich vom Typ her anders wäre als ich bin (und oft genug hätte ich das schon gerne so gehabt) würde mir der Umgang mit den Leuten (aus der Chefposition) besser liegen und ich könnte mich auch besser durchsetzen und auch mal „auf den Tisch hauen“. Da ich das aber nicht bin (ich halte es da (wie ich ihn einschätze) wie mein Chef – und auch G. Schröder: Politik der ruhigen Hand; also nicht gleich alles so heiß essen wie es gekocht wird und auch so Manches einfach mal (versuchen zu) aussitzen) kam ich mittlerweile nicht mehr klar – die Leute tanzten mir allzu oft „auf der Nase“ herum und ich konnte nicht ausreichend dagegenhalten. Ich bin einfach nicht der Typ, der die Konfrontation sucht – oder damit klar kommt. In solchen Situationen ziehe ich mich allzu oft in mich zurück, schlucke das Meiste hinunter und mache gute Miene zum bösen Spiel. Da sich das aber dann doch immer stärker auch körperlich niedergeschlagen hat habe ich mich dazu entschieden (und da bin ich meiner „Chef-Chefin“ heute noch sehr dankbar) mal eine zeitlang als „normaler“ Agent zu arbeiten – und das hat sehr gut funktioniert, daher mache ich das jetzt weiter und habe den Teamleiter abgegeben. Der damit verbundene Teamwechsel war zwar nicht meine Idee – aber dei Vorteile scheinen doch vorhanden zu sein (und evtl. Nachteile konnten so im Vorfeld bereits vermieden werden). Ich also wieder da wo ich angefangen habe: an der Line (und genauso glücklich wie zu Beginn).
157 – Tempus fugit
Und das ist doch mal echt korrekt. Die Zeit vergeht in der Tat immer schneller. Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich nur kurz zwinkern muss und schon ist die Woche wieder rum. Komisch – nicht im eigentlichen Sinne, aber es dürfte klar sein, was ich meine – finde ich das irgendwie schon. Und es stimmt auch, was die „Alten“ immer zu sagen pflegen: je älter man wird, desto schneller ist das Jahr um. Früher dachte ich immer: schön wär’s (das waren noch die Zeiten, in denen ich zur Schule ging und die Zeiträume zwischen den Ferien endlos erschienen). Aber heutzutage kann ich mich da leider nur anschließen. Naja, ändern kann ich’s nicht und es ist auf der anderen Seite ja auch nicht allzu schlecht: schneller hin zur Rente (sofern ich noch eine bekomme – meine Zweifel werden immer größer/stärker).
Filmtechnisch kann ich leider nichts Neues berichten – dafür fehlt mir derzeit die Zeit
Ich wollte zwar mit dem Freund einer Freundin am WE ins Kino (Transformers 3 stand an), aber das hat sich dann doch kurzfristig zerschlagen (und diesmal – Wunder gibt es immer wieder – nicht meinetwegen). Egal, interessiert hat mich der Film eh nicht groß – aber ich wollte schon länger endlich mal wieder ins Kino. Sei’s drum, es wird sich eine neue Gelegenheit ergeben (der letzte Harry Potter fällt mir da spontan ein).
Was die Arbeit angeht: Gerüchteküche lässt mal wieder einen „duftenden“ Geruch nach dem anderen entweichen. Ob was dran ist (und wenn ja: was) kann ich nicht sagen; gespannt bin ich aber schon. So manches wäre sicher gut jetzt schon zu wissen (dann könnte man ein bisschen planen), aber das Gros wird wohl wieder nicht so recht stimmen. Ich werde mich einfach mal (wieder) überraschen lassen und alles auf mich zukommen (habe ich eine andere Wahl?).
Und zum Schluss: Musique (181.fm)
156 – Und es dauert
… immer noch sehr lange, bis ich hier den nächsten Post einstelle. Woran mag das nur liegen? Auf dem Herzen habe ich so einiges, vieles davon kann/darf ich hier nicht schreiben. Anderes ist vielleich doch besser in mir aufgehoben als hier im Netz. Naja, wie dem auch sein: ich bin nun mal wieder hier und nerve die Welt mit einem weiteren, unnötigen, evtl. sinnlosen Text. Wozu ist das Internet heuzutage denn sonst noch da – wenn ich an Twitter und Konosrten denke fällt mir kaum etwas anderes ein. Okay, man kann mit Leuten in Kontakt bleiben, man kann sich mitteilen (nichts anderes mache ich hiermit ja auch) und seine „Freunde“ auf dem Laufenden halten. Ich für meinen Teil habe mich sehr aus dem Netz zurück gezogen, nachdem ich feststellen musste, dass ich es zum Einen nicht „brauche“, zum Anderen die anderen (wenn ich mich auf die erhaltene Resonanz beziehe) auch gar nicht wollen. Da ich auch nicht besonders literarisch „ausgestattet“ bin halte ich mich mit solchen Ergüssen auch besser zurück. Hin und wieder fange ich zwar an, an einem Text zu arbeiten, verliere aber allzu schnell die Lust, weiter daran zu arbeiten. Das Eine führt hier zum Anderen und somit zu nichts (oder wenigstens nicht viel). Ich rege mich öfter auf über Dinge/Leute/Taten – und wenn ich dann immer gleich hier was schreiben könnte würde ich es vielleicht dann doch tun – aber ich bin immer noch nicht flexibel genug online, als dass ich das machen könnte. Seit Jahren plage ich mich mit dem Gedanken, einen Laptop (oder heißt das Notebook) zu kaufen – und kann mich doch nicht dazu durchringen. Es wäre sehr sinnvoll und auch praktisch und bequem, aber dann reut mich doch das Geld (typisch Schwabe? Kann schon sein). Egal, es ist nun mal, wie es ist und „das ist auch gut so“ – möglicherweise ändert sich ja doch mal was (bei mir). In diesem Sinne – und wie oben bereits geschrieben: „Welt, ich schenke dir einen weiteren Post, den kaum einer will und niemand wirklich braucht“ – einfach nur, weil es möglich ist.
155 – Fast ein Jahr
ist es her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Viele Gründe sind hierfür verantwortlich, auf die „schlimmsten“ kann/darf ich mal wieder nicht eingehen.
Der heutige Eintrag ist hauptsächlich aus dem Grund, dass ich mal wieder etwas Kleines, Nettes (für mancheN vielleicht bereits Bekanntes): ich experimentiere viel in letzter Zeit. Und das nicht nur was kochen und backen angeht. Alles, was mit Ernährung zu tun hat fasziniert mich sehr derzeit. Daher kam ich heute auf eine Idee: Kaffee mit Zimt aufbrühen. Klingt komisch? Für mich zunächst auch. Aber da ich gelesen habe, dass es Kaffee-Fertigmischungen mit Kardamom gibt (und ich diesen bislang noch nirgends zu einem „ordentichen“ Preis entdeckt habe) wollte ich mal in eine neue Geschmacksrichtung gehen. Und ich muss/darf schreiben: das schmeckt (mir) richtig gut! Ist nichts für jeden Tag (denke ich mal; die Gefahr, dass man es „über“ bekommt scheint mir recht hoch zu sein), aber hin und wieder ein kleines Geschmackserlebnis tut jeder/jedem gut. Einfach ein bisschen Zimt-Pulver zwischen das Kaffeepulver, Maschine an und genießen. Solltet ihr mal ausprobieren.
Ansonsten war im letzten Jahr recht viel los. Alte Freunde sind ehemalige Freunde, ehemalige Freunde sind „neue“ („Wieder da“-) Freunde, Arbeit ist immer noch die gleiche (mit den gleichen Problemchen), ich mache nahezu alles wie 2010. Mit einer Ausnahme: ich mache seit ein paar Monaten „Schlank im Schlaf„. Ich musste mich anfangs sehr umstellen (abends keine Kohlenhydrate war das schwierigste), aber ich mache das nun seit geraumer Zeit und bin zufrieden. Morgens freue ich mich auf mein Frühstück (endlilch wieder Müsli
), abends gibt es meist eine Kleinigkeit mit/aus Eiweiß. Hinzu kommt, dass ich (ich behaupte: dadurch) bewusster und biologischer einkaufe. Ich achte mehr darauf, woher die Sachen kommen, die ich zu mir nehme (Bio) – das ist nicht nur gut für’s Gewissen. Wenn ich es jetzt noch schaffen würde, wieder mit dem Sport anzufangen wäre das das „i-Tüpfelchen“ – aber dazu bin ich derzeit viel zu erschlagen. Durch meine wechselnden Schichten kann ich mich einfach nicht in ausreichendem Maße an regelmäßige Essenszeiten halten (die Pausen zwischen den Mahlzeiten sind hingegen kein Problem – da mache ich oft sogar größere).
Mattigkeit ist momentan mein größtes Problem. Ich schaffe es (gefühlt) tagsüber kaum die Treppen hoch, kann nachts auch nicht mehr richtig schlafen. Woran das nun im Einzelnen liegt kann ich schlecht sagen. Ich denke mal, dass es eine Kombination aus Wechselschicht, schlechter(er) Arbeitsumgebung, Stress und Aufregung ist. Alles zusammen führt dazu, dass ich nicht da bin, wo ich sein könnte und auch will. Ändern kann ich nicht wirklich was daran, obgleich ich mir im Klaren darüber bin, dass ich es (schon längst) angehen sollte. Rausreden kann ich mich insoweit, als dass ich nicht allein die Schuld daran trage, beruflich nicht dort zu sein, wo ich mich (wenn ich ehrlich bin) sehe. Ich schaue mich unregelmäßig nach Alternativen um, frage auch meinen Arbeitgeber nach anderen Möglichkeiten, aber die Grundvoraussetzungen sind einfach schlecht. Naja, wollen wir einfach mal hoffen, dass ein großer Batzen Geld vom Himmel fällt und ich (zumindest teils) meine Sorgen los werde
.
154 – Jetzt gibt’s was auf die Ohren
153 – Mit Volldampf voraus
So, oder so ähnlich. Naja, jedenfalls mal wieder ein Video. Diesmal von Peter Fox: Lok auf zwei Beinen. Den Song kann ich mir immer wieder reinziehen.
Ich renn Bergauf, rolle Bergab, durch die Pampa, durch die Stadt,
gradeaus, zerkratz mein Lack, zack mit dem Kopf durch die Wand bis es knackt,
Bleib wo du bist, ich hol dich ab ich mach nicht schlapp auch wenn ich Gicht hab.
Bin am botten bis ich blutende Hacken hab, kauf wie ne Frau neue Botten im minutentakt
Die Pumpe pumpt, ich hab wunde Lungen.
Wie n junger Hund – werd nie satt.
Zweifel gibts nicht, ich lauf drumrum
Ich jag n Phantom bis ichs hab, im zickzack ihm nach ich schlaf kaum fress Dreck
seh es an der Ecke, bin ich da isses wieder weg.
Die fette Henne vor der Nase bin angezeckt, will sie haben und wedel mit dem ganzen Heck
Irgendwas hält mich auf Trab und manchmal hab ich es satt,
es trifft mich Tag und Nacht der Teufel an, der nach mir schnappt
Die Welt muss sich drehen, nichts kann so bleiben
ich renn durch mein leben, wie ne Lok auf zwei Beinen
Ein Hund kann nicht krähen, ein Fisch kann nicht schreien,
und ich kann nicht stehen bleiben, ich bin n rollender Stein.
Hightechboots von der Nasa, auf meinen Waden riesige Adern,
auf der Brille Fliegenkadaver als ich zu Fuß aus Paris nach Dakar kam
Bin dreckig, latsch durch nen See
Ich hab hunger, esse im gehen
Trink aus der Pulle, Isogetränke
Strulle in die Ente, ganz suverän
Bin auf der Flucht bin auf der Jagd, wie n gehetzter Fuchs ständig auf draht,
es ist wie ne sucht ich brauchs jeden Tag
WHOOP – bin ein Bus meine Bremse versagt
Latsch durch Mauern, nix darf dauern, kau an den Nägeln hab Hummeln im Arsch
Muss wieder weg, will nicht versauern, Frauen trauern, tragen Fummel in schwarz
Irgendwas hält mich auf Trab und manchmal hab ich es satt,
es trifft mich Tag und Nacht der Teufel an, der nach mir schnappt
Die Welt muss sich drehen, nichts kann so bleiben
ich renn durch mein leben, wie ne Lok auf zwei Beinen
Ein Hund kann nicht krähen, ein Fisch kann nicht schreien,
und ich kann nicht stehen bleiben, ich bin n rollender Stein.
Die Mucke pumpt laut, ich riechs von weitem: Rum, Rauch, Frauen und Seife
Drei Türchecker fliegen zur Seite; weil ich in den Schuppen wie auf Schienen einreite
Ich renne zehn Runden durch den Club, ich dance, der Dancefloor geht kaputt,
Bräute in schicken Pömps stehen im Schutt, ich trag sie zur Bar und wir nehm nen Schluck
Ich hab sie im Huckepack tanz auf dem Tisch, verschütte alle Drinks bin nass wie n Fisch,
ich renn hinten raus einmal rund ums Haus und vorne wieder rein; bin fast wieder frisch
Das Rad muss sich drehen also dreh ich am Rad, ich muss gehen, alle gehn ab
© Peter Fox
152 – Was für ‘ne Nacht
Lange ist sie bisher, diese Nacht. Ich bin zwar früh ins Bett (Schlafmangel von der Nacht davor) konnte aber dann nicht so lange schlafen wie erhofft. Bin schon ‘ne Zeit lang wach und geh’ auch nicht wieder pennen (würde eh nicht klappen. Naja, so komme ich wenigstens früh ins Büro (obwohl ich heute später kommen wollte – da werde ich bestimmt wieder „blöde Sprüche“ zu hören bekommen). Egal, dann schaffe ich mein Zeug frühzeitig. Hoffentlich habe die lieben Kollegen gestern auch das gemacht, um das ich sie mehrfach gebeten habe (wenn nicht könnte es gut passieren, dass ich – mal wieder – ausraste). Will mal das Beste hoffen.
151 – Tag zwei
…war auch recht gut. Zwar hat gestern nicht alles geklappt wie besprochen, aber immerhin bin nicht ich schuld
.
Heute dann erst einmal Schadensbegrenzung (war nicht so schlimm), dann das „Übliche“ eines jeden Morgens, ein bisschen die neuen Kollegen in Augenschein genommen, Personalplanung gemacht, mich um meine temporären Schäfchen gekümmert (das läuft aber selbständig dank MH). Zwischendurch auch noch ein wenig „gearbeitet“ (dass man mir nicht nachsagen kann, ich würde den ganzen Tag nichts Sinnvolles arbeiten – ganz im Gegenteil: davon würde ich gerne mehr machen, wenn ich doch nur die Zeit dafür hätte). Naja, sei’s drum: morgen ist auch noch ein Tag. Vielleicht klappt’s ja wieder.
Heute hatte ich ein riesiges Loch im Magen – dauernd heißhungrig gewesen (mich aber bezüglich Süßkram recht erfolgreich zurück gehalten).
Von MF hab’ ich auch nichts gehört (und mich demnach auch nicht wie gehofft mit ihr getroffen). Ich befürchte ernsthaft, dass sie derzeit Urlaub hat – sie hat mal was erwähnt (ich sollte mir solche Dinge aufschreiben). Schade, dass sie, wenn dem denn wirklich so sein sollte, kaum Zeit für mich haben wird, da sie dann nicht in der Gegend ist. Ich könnte sie echt mal wieder „brauchen“ (sie wirkt deutlich am positivsten auf mich). Kann man nichts machen.
150 – Der erste Tag
… war dann doch nicht so schlimm wie befürchtet. Alles in allem bin ich sogar zufrieden. Ich habe das, was ich mir vorgenommen habe, geschafft. Einiges ist noch offen – aber das hat auch noch ein paar Tage Zeit. Hoffenltich sind die kommenden beiden Tage ebenso „easy“. Nächste Woche kommt dann der „große Hammer“ – oder auch nicht. Naja, wahrscheinlich schon (war die letzten beiden Male, als ich den Chef vertreten habe, jedenfalls so). Egal, es kommt eh wie es kommt und da kann ich nicht viel machen. Außer das beste zu hoffen und mir selbst die Daumen zu drücken.
Die Kolleginnen und Kollegen laufen soweit „rund“ (auch wenn es mal wieder mit einem kleine Unstimmigkeiten gibt – aber das wird morgen ausgesteuert), soweit also alles im grünen Bereich. Nachdem der Freitag doch ziemlich merkwürdig war (irgendwie kam es und allen so vor als wäre Samstag) war es mal wieder ein schöner, ruhiger, stressfreier Montag (noch vor ein paar Monaten hätte ich das kaum behaupten können – da waren Montage meine „Hasstage“ (alles auf ein Mal und dann auch nicht zum Guten). Aber in letzter Zeit hat sich der Dienstag als eben dieser Tag zu etablieren versucht – mit Erfolg (von keinen Ausnahmen einmal abgesehen). Hoffen wir also, dass es morgen – trotz des Tages – ruhig bleibt.
Von MF habe ich jetzt auch schon wieder einige Zeit nichts gehört – hoffentlich geht’s ihr gut und wir sehen uns morgen. Hängt von ihr ab (mal schauen). Ich mache mir da aber keine Sorgen – solche „luftleeren Räume“ sind bei uns (beiden) nichts Ungewöhnliches und daher nicht der Rede wert.
149 – Stressige Woche
Ja, das scheint mal wieder eine dieser Wochen zu werden, auf die ich einerseits gut verzichten könnte, mich aber andererseits auch irgendwie darauf freue. Heute fängt es schon mit einer Vertretung an – hoffentlich klappt das alles so, wie ich es mir denke (hab’ ich schon lange nicht mehr gemacht), dann kommt das übliche „Montagszeug“ dazu (sollte nicht allzu tragisch werden heute) und all das, was sonst noch so kommt am Wochenstart.
Ich bin mal gespannt, ob ich wieder Grund bekomme, „durch die Decke“ zu gehen (letzte Woche war ich mal wieder kurz davor).